Flecken und Krankheiten bei Petersilie vermeiden

Petersilie ist ein wohlschmeckendes und natürlich beliebtes Kraut in den heimischen Küchen. Doch wenn man es selbst ansäen möchte kann es immer wieder zu Problemen kommen. Die Blattfleckenkrankheit, Pilzbefall und Wurzelfäule lassen die Pflanzen kümmern und verwelken.
Doch schon der richtige Zeitpunkt der Aussaat ist die wichtigste Vorbeugung und der wichtigste Schutz vor Krankheiten.

In zahlreichen Gartenbüchern wird die Saat der Petersilie schon recht früh im Frühling empfohlen. Doch das ist leider ein Irrgaube. Durch die kalte und unsichere Wetterlage im Frühjahr können die Samen schlecht keinem und sind anfällig für Krankheiten und Pilze. Frost ist besonders schlecht für die Jungpflanzen und kann von Anfang zu kümmerlichen Wuchs führen.

Es ist daher ratsam den Samen der Petersilie erst Mitte Mai oder in Juni im Beet auszubringen. Sie keimt sehr schnell, wächst dicht und ist gegen Schädlinge und Krankheiten resistent. Es ist auch von größter Wichtigkeit, dass die Petersilie immer an unterschiedlichen Orten gesät wird. Sie verträgt sich nämlich mit sich selbst nicht. Das klingt merkwürdig ist aber so, man sollte daher mindesten fünf Jahre warten bist man an der selben Stelle wieder Petersilie aussät.
Wer möchte kann Petersilie auch im Blumentopf auf der Fensterbank aussäen aber auch hier sollte vor jeder neuen Aussaat die Erde ausgewechselt werden.

Saatgut ist leider auch nicht gleich Saatgut! Qualitätsunterschiede gibt es leider auch dabei und daher sollte man unbedingt auf Markenwahre zurückgreifen. Damit ist eine reiche Ernte garantiert und wie jeder weiß schmeckt sie herrlich in Salaten, Suppen, Soßen oder ganz einfach auf dem Butterbrot verstreut.

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