Kettensäge selber Schärfen

Eine Motorsäge ist bei der Forstarbeit und beim Zurichten von Ofenholz unersetzbar. Zur richten Wartung gehört auch das Feilen der Kette. Es ist eigentlich ganz einfach und es werden keine speziellen Werkzeuge benötig.

Eine Rund- und eine Flachfeile sollte in jeder Werkstatt vorhanden sein; im Handel werden zwar spezielle Schärfgeräte angeboten aber für den normalen Heimwerker zahlt sich die Anschaffung nicht aus. Die paar Minuten Feil-Arbeit fallen nicht ins Gewicht.

Als erstes wird das Blatt der Säge in einem Schraubstock eingespannt und die Säge blockiert (Handsicherung nach vorne drücken). Jetzt kann schon der erste Zahn der Kette in Angriff genommen werden. Führen Sie mit der Rundfeile 2-3 Striche von innen nach außen, da die Feile nur in der Vorwärtsbewegung greift. Das reicht schon und mit der richtigen Feile kann auch nichts schief gehen.
Zum Weiterschieben der Kette zum nächsten Zahn drücken Sie die Handsicherung wieder nach hinten. Das wird solange wiederholt bis ein ganzer Umlauf geschafft ist. Da die Zähne der Kette abwechselt nach links und nach rechts gerichtet sind, wird beim ersten mal nur jeder zweite Zahn bearbeitet. Um die restlichen Zähne zu schärfen muss später die Säge gedreht werden.

Wenn nun eine Seite mit der Rundfeile fertig bearbeitet ist, wird mit einer Flachfeile auch der Tiefenbegrenzer nach gefeilt. Auch hier reichen 2-3 Striche mit der Feile von innen nach außen.
Hier sind auch Richtwerte (TB – Abstand) einzuhalten damit die Kette später nicht zu tief läuft und die Arbeit unnötig erschwert. Diese Werte werden von den Herstellern angeben und weiß jeder Fachhändler.

Wer seine Motorsäge oft in Verwendung hat, sollte sie einmal im Jahr vom Profi schärfen lassen. Dann sollte einem langen, unproblematischen Einsatz „im Holz“ nichts im Wege stehen.

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