Brandschutz für den Garten – Ratgeber & Tipps

Wer über einen eigenen Garten besitzt, der muss sich um verschiedene Aspekte kümmern. Nicht nur die Gestaltung spielt dabei eine Rolle, sondern auch die Sicherheit. Genauer gesagt dreht es sich um das Thema Brandschutz für den Garten.

 

Sicherheit & Brandschutz bei offenem Feuer im Garten beachten!

Sicherheit & Brandschutz bei offenem Feuer im Garten beachten!

Denn mittlerweile stehen die unterschiedlichsten Gadgets zur Verfügung, welche bei falscher Nutzung einen negativen Einfluss auf die Sicherheit haben können. Gerade in Nähe von Pflanzen, Gras und co. muss Feuer vermieden werden. Und das gelingt mit einem geeigneten Brandschutz. Worauf genau hier geachtet werden muss und welche Maßnahmen sinnvoll sind, verraten die folgenden Zeilen.

Welche Gefahrenquellen müssen beachtet werden?

Der Garten bietet verschiedene Möglichkeiten, sich zu entspannen. Damit die Atmosphäre am Tag oder unter der Nacht noch besser wird, stehen diverse Wege zur Verfügung. Von passender Beleuchtung bis hin zu Feuer ist alles möglich.

Doch bevor das Thema Brandschutz im Garten näher behandelt werden kann, müssen die Betroffenen sich mehr über die Gefahrenquellen informieren. Was genau kann gefährlich werden? Das und mehr einmal kurz in der Zusammenfassung:

  • Feuerstellen
  • Kamin
  • Elektrizität
  • Brandstiftung
  • Grillen
  • Sonnenschirme

Brandschutz bei Feuerstellen

Feuerstellen sind ein häufiger Grund, warum es im heimischen Garten bei falscher Nutzung schnell zu brennen anfangen kann. Doch nicht jede Feuerstelle ist dabei gleich. Mitunter stehen zur Verfügung:

Feuertonne

Bei einer Feuertonne handelt es sich um einen fassförmigen Behälter, welche aus einem hitzebeständigen Material besteht. Entsprechend werden sie immer wieder als Lichttonne bezeichnet. Doch damit das Feuer sich überhaupt entzünden kann, braucht es Sauerstoff. Zu den Vorteilen gehören, dass sich kaum Funkenflug bilden kann. Die Tonnen nehmen eine große Menge an Sauerstoff auf und eignen sich selbst für windiges Wetter. Allerdings können die Behälter schnell heiß werden, sodass eine Berührung unangenehm sein kann. Die enorme Wärmestrahlung kann umliegende Pflanzen entfachen.

Feuerkorb

Eine weitere Möglichkeit für eine Feuerstelle wäre der Feuerkorb. Sie bestehen aus einer Bodenplatte und mehreren Standfüßen. Als Material kommt Eisen, Stahl, Edelstahl oder Gusseisen zum Einsatz. Die seitlichen Streben ermöglichen ein echtes Spektakel. Zudem ist das Ganze robust, wartungsfreundlich und langlebig. Allerdings sehr windanfällig und Funken können entstehen. Weiterhin kann die entstehende Strahlungswärme den Boden beschädigen.

Feuerschale

Nicht vergessen werden darf die sogenannte Feuerschale. Ähnlich wie der erwähnte Feuerkorb kommt hier hitzebeständiges Material zur Anwendung. Der Korb selbst besteht aus einem einzigen Materialstück, in dem das Material erhitzt wird. Der Boden ist geschlossen, sodass Aussparungen ohne Sauerstoffzufuhr auskommen. Der Flammenspiegel ist gut sichtbar und der Aufstellungsort lässt sich einfach wechseln. Jedoch ist das Ganze recht empfindlich mit Bezug auf Funkenflug. Selbes gilt für den Boden und dem Faktor Rost.

Gartenkamin

Ein letzter Punkt bei den Feuerstellen betrifft den Gartenkamin. Die Abende im Sommer werden oft recht kühl, sodass zusätzliche Wärme im Außenbereich erforderlich wird. Mit einem Gartenkamin auf der Terrasse ist das problemlos möglich. Sie lassen sich übrigens auch ohne Probleme als Grill einsetzen und eignen sich bestens gegen Funkenflug. Der Rost lässt sich allerdings nur von der Seite aus erreichen.

Doch wie genau wird jetzt gegen solche Brandstellen vorgegangen? Egal um welche Variante es sich handelt, folgende Tipps & Tricks können dabei helfen:

  • => Brandbeschleuniger sind verboten
  • => nur kleine Feuer errichten
  • => keinen Müll ins offene Feuer werfen
  • => offene Feuer nicht bei starkem Wind oder Trockenheit nutzen
  • => bei dichter Rauch- und Funkentwicklung sofort das Feuer löschen
  • => stets Feuerlöscher parat haben
  • => Feuer mit Glut löschen

Brandschutz im Gartenhaus

Ebenfalls oft vernachlässigt wird der Brandschutz in Gartenhäusern. Sie gelten als Lagerort für diverse Gegenstände wie zum Beispiel dem Rasenmäher oder Gartengeräten wie der Schaufel.

Sie stehen aus unterschiedlichem Material zur Verfügung. Doch in der Mehrzahl stehen Exemplare aus Holz. Und die können in Kontakt mit Feuer schnell eine Katastrophe auslösen. Folgende Ursachen können die Brandwahrscheinlichkeit erhöhen:

  • Brandstiftung
  • menschliches Versagen
  • große Hitze
  • offene Feuer
  • Elektrizität

Glücklicherweise lässt sich der Brandschutz im Gartenhaus auf unterschiedlichen Wegen verbessern. Jedes Gartenhaus sollte mit einem Feuerlöscher und einer Löschdecke ausgestattet sein. Weiterhin können Rauchmelder Sinn ergeben, die bereits das kleinste Feuer schnell & auffällig melden. Weiterhin machen solche Brandmelder auch in Bereichen wie der Küche, Schlafzimmer oder dem Fluchtweg Sinn.

Schutz beim Grillen

Der letzte Punkt beschäftigt sich dabei mit dem Grillen. Denn dort geht es oft hitzig und heiß zu. Damit Verletzungen während des Grillens vermieden werden können, lohnt sich die Nutzung von Hilfsmittel wie einer Grillzange sowie festen Handschuhen. Denn ohne diese passieren Verbrennungen schneller als man denkt. Griffe sowie Töpfe können schnell heiß werden. Besonders wichtig ist der richtige Umgang mit einem Gasgrill. Alle Anschlüsse sollten dicht sein und gut gegen die Entwicklung von Hitze geschützt sein. Weiterhin hilft es auf Brandbeschleuniger zu verzichten. Das gilt vor allem bei der Nutzung von einem Holzkohlegrill.

Oft in diesem Zusammenhang unterschätzt wird der richtige Umgang im Falle eines Brandfalls. Schnelles Handeln ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Vor dem Grillen selbst muss ein sicherer Stand gewährleistet sein. Auf keinen Fall einen heißen Grill bewegen. Außerdem Asche nicht auf Rasen, Kompost oder Müll werfen. So lässt sich die Gefahr deutlich senken.

Fazit: Im Grunde genommen wird es im Garten immer dann gefährlich, wenn große Hitze auf brennbares Material trifft. Insbesondere beim Grillen oder im Sommer generell lohnt es sich besser aufzupassen. Vor allem die Glut sollte immer mit Wasser gelöscht werden. Ansonsten kann Wind Pflanzen und Co. leicht entflammen.

Besonders betroffen ist der Brandschutz im Garten in den Bereichen Grill, Sonnenschirme, Feuerstellen sowie Gartenhäusern. Die Anbringung von Brandmeldern ist dabei Pflicht und kann größere Schäden vermeiden. Außerdem hilft es sich im Thema weiterzubilden. Gegenstände wie ein Grill sollten immer auf einen festen Stand geprüft werden. Dann steht der Party im Garten nichts mehr im Weg.

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