Rasenmäher Service selber machen

Der Frühling zieht ins Land und es wird langsam aber sicher wieder Zeit einen alten Bekannten aus dem Winterschlaf zu wecken… den Rasenmäher! Damit wir auch dieses Jahr viele gemeinsame Stunden verbringen können, ist ein kleines Service notwendig.

Service selber machen

Es ist eigentlich recht einfach das Service selbst zu machen. Jeder der etwas Ahnung vom Heimwerken hat kann das selbst erledigen und spart sich einiges an Geld. Alles was Sie dafür brauchen ist das richtige Motoröl und etwas Nähmaschinen-Öl um die Seilzüge zu schmieren.

Messer schleifen und Öl wechseln

Als erstes kommt der Mäher auf einen Arbeitstisch oder auf 2 Holzböcke um von unten an das Messer zukommen. Das Messer hab ich abgeschraubt und werde es zu einem späterem Zeitpunkt schleifen. Dazu ist eigentlich nur ein passender Ringschlüssel notwendig. Mit einer Hand halte ich das Messer fest und mit dem Schlüssel wird die Befestigungschraube gegen den Uhrzeigersinn gelöst.
Wenn das geschafft ist wird das alte Motoröl abgelassen.

Dazu kommt ein flaches Gefäß unter den Mäher um das Öl aufzufangen. Für den Fall der Fälle stehen Sägespäne und ein saugfähiges Tuch bereit um verschüttetes Öl zu binden und die weg zu wischen. Die Ablassschraube ist auch nur von unten zugänglich und mit einem Vierkannt-Schlüssel oder einem sehr breiten Schlitz-Schraubenzieher kann man die Schraube lösen. Wenn das gesamte Altöl aus dem Motor gelaufen ist, kommt die Schraube wieder an ihren Platz und das frische Motoröl kann wieder eingefüllt werden. Die genaue Menge und die richtige Sorte steht in der Bedienungsanleitung.
Das Altöl kann in der Regel beim Fachhändler abgegeben werden.

Schmieren der Seilzüge

Damit die Seilzüge leichtgängig bleiben müssen sie ab und zu geschmiert werden. Dazu eignet sich Nähmaschinen-Öl besonders gut. Es ist dünnflüssig genug um tief in den Führungsschlauch einzudringen. Ich träufle das Öl von allen Seiten in die Bowdenzüge und bewege diese hin und her damit sich das Öl gut verteilen kann. So lassen sich diese weiterhin leicht bewegen und sind außerdem vor Korrosion geschützt.
Bei der Gelegenheit wird auch gleich der Luftfilter kontrolliert und gereinigt.

Kontrolle der Zündkerze und der erste Start der Saison

Zum Schluss wird auch noch die Zündkerze kontrolliert und gegebenenfalls mit einer Drahtbürste gereinigt. Nach dem sie wieder eingeschraubt ist kommt frisches Benzin in den Tank und der Mäher kann wider zurück auf den Boden gestellt werden. Nach einer abschließenden Sichtkontrolle kommt der Gashebel in die Startposition und es erfolgt der erste Start der Saison. Wenn alles gut gegangen ist sollte der Motor nach zwei bis drei Startversuchen laufen. Möglicherweise muss am Gas eine Kleinigkeit nachgestellt werden aber in der Regel sollte alles schon beim ersten mal passen.
Das Messer muss dann noch geschärft werden und kommt später wieder an seinen Platz zurück.

So steht einer neuen Mäh-Saison nichts mehr im Weg 😉


So kann man’s auch machen.

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