Bleiakku

Die Akkus sind in Kraftfahrzeugen sehr weit als „Starterbatterie“ verbreitet, da sie billig im Aufbau und äußerst Wartungsarm sind. Allerdings ist ihr Wirkungsgrad mit ca. 60 – 70 % nicht gerade berauschend und ihre Energiedichte mit ca. 30 Wh/kg (Wattstunden pro kg Akku) fast lächerlich niedrig.

Für Ihren Einsatz im Auto ist das allerdings kein Problem da hier nur beim Startvorgang kurzfristig ein hoher Strom entnommen wird und während der Fahrt der Akku wieder geladen wird.

Aufgebaut ist das Ganze prinzipiell aus einem säurefesten Gehäuse in dem zwei Platten hängen. Eine der Platten dient als positive, die zweite als negative Elektrode und beide werden von 38 % Schwefelsäure umgeben welche als Elektrolyt dient. Da die Nennspannung einer solcher Zellen bei 2 Volt lieget werden, die Platten in ganzen Gruppen zusammen in ein Gehäuse gebaut um einerseits die geforderte Betriebspannung zu erreichen und um Platz zu sparen.

Sicherheit bei Ladung und Wartung

Durch die technische Weiterentwicklung sind die modernen Bleiakkus fast Wartungsfrei. Auch die austretenden Gase beim Ladevorgang sind mittlerweile auch kein Problem mehr. Wenn sie den Akku ihres Fahrzeuges zu Hause laden, sollten sie dennoch die Kappen die eigentlich zum Nachfüllen des Elektrolyts dienen öffnen. Überprüfen sie bei dieser Gelegenheit auch gleich den Füllstand und füllen sie gegebenen Falls etwas destilliertes Wasser nach. Achten sie auf den richtigen Anschluss an das Ladegerät! Bei einer Verpolung kann der Akku explodieren und die enthaltene Schwefelsäure verteilt sich im Motorraum und in der Garage! Verätzungsgefahr!!!

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