Energetische Sanierung in Eigenregie – Worauf ist zu achten?

Immer wieder wird die energetische Sanierung als ein geeignetes Mittel der Kostenreduktion in Betracht gezogen.

Andere schrecken jedoch vor den Kosten zurück, die mit dem Eingriff verbunden sind. Dabei gibt es in der Praxis viele verschiedene Möglichkeiten, um diese zu reduzieren – zum Beispiel durch den persönlichen Arbeitseinsatz. Einige Schritte auf diesem Weg möchten wir genauer unter die Lupe nehmen.

Stockfoto-ID: 213458782 Copyright: artursfoto/Bigstockphoto.com

Wichtig: Arbeiten vorab genau planen!
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Zielgerichtete Bemühungen

Bereits zu Beginn ist es von größter Bedeutung, die eigenen Bemühungen in geordnete Bahnen zu lenken. Für diesen Zweck bietet es sich an, einen fachlichen Gutachter zu Rate zu ziehen, der vor Ort zu einer individuellen einschätzen kommen kann.

Dabei zeigt sich, welche Maßnahmen in den eigenen vier Wänden ein besonders großes Einsparpotenzial mit sich bringen. Unter dem Strich ist der Einsatz des eigenen Kapital es auf diese Weise deutlich effizienter. Vorüberlegungen sollten in jedem Fall genutzt werden, um die ersten energetischen Bemühungen nicht einfach ins Leere laufen zu lassen.

Doch welche Schritte können nun in eigener Regie durchgeführt werden? Dies muss eine Objektive Betrachtung der eigenen Fähigkeiten zeigen. In manchen Fällen wird sich die Möglichkeit bieten, ein großes Repertoire handwerklicher Fähigkeiten zurückzugreifen. So können zum Beispiel Fenster selbst eingebaut werden, wodurch nur noch der reine Materialwert selbst getragen werden muss. Produkte wie aluplast Fenster bei Neuffer sind dazu geeignet, diese energetischen Ziele in jedem Fall zu erreichen.

Die Dämmung der Kellerdecke

Nicht immer müssen die ersten energetischen Maßnahmen direkt mit Bauarbeiten im großen Stil verbunden sein. In vielen Fällen kann in einem kleineren Kontext gedacht werden, um wesentliche Vorteile zu erzielen. So verfügen zum Beispiel Altbauten selten über eine ausreichende Dämmung der Kellerdecke.

Die Wärme des Wohnbereichs geht auf diese Weise schneller verloren und steigert die Heizkosten beträchtlich. Gleichzeitig ist die nachträgliche Anbringung der neuen Dämmung in der Regel kein großes Problem. Denn die großen Abstände zwischen den Stockwerken, wie sie bei den Planungen in den vergangenen Jahrzehnten üblich waren, lassen diese von der Unterseite zu. Das Kapital, das in den Dämmstoff investiert werden muss, lässt sich in einem absehbaren Zeitraum wieder durch die nun verringerten Heizkosten gewinnen.
Überlegungen bei Neubauten

Wer vor dem Neubau des eigenen Hauses steht, der besitzt sogleich die Möglichkeit, weitere Überlegungen in den Blick zu nehmen. Einerseits können die Pläne von Grund auf so ausgerichtet werden, dass ein energieeffizientes Wohnen möglich ist. Diese Überlegungen lassen sich je nach Bedarf bis hin zum Passivhaus treiben.

Weiterhin bietet sich die Gelegenheit, entsprechende Fördermittel in den Blick zu nehmen. Vor allem über die KFW-Bank bietet sich die staatliche Möglichkeit, Zuschüsse zu erhalten. Diese sind aktuell zu einem wesentlichen Teil dafür verantwortlich, dass sich die energetischen Überlegungen in die Tat umsetzen lassen.

Neubauten halten deshalb ebenfalls die Chance bereit, früh die Geschicke in die richtige Richtung zu lenken. Inwiefern es auf dem Bau am Ende möglich ist, die eigene Arbeitskraft einzubringen, um die Kosten der Maßnahmen zu reduzieren, hängt nicht zuletzt von der Kulanz der jeweiligen Baufirma ab.

Ökologische und finanzielle Motive

Unter dem Strich ist es ein Nebeneinander von ökologischen und finanziellen Aspekten, das die eigenen Überlegungen stützt. Je nach dem, wie die individuelle Gewichtung aussieht, ist aus diesem Grund eine differenzierte Entscheidungsfindung möglich.

Die Maßnahmen führen auf der einen Seite zu einer besseren Umweltbilanz, die als wichtiger Vorteil auf diesem Gebiet zu sehen ist. Weiterhin ist es langfristig durch die laufenden Ersparnisse möglich, die Kosten zu rechtfertigen, die zunächst entstanden sind. Es spricht also vieles dafür, sich diese elementar wichtige Chance nicht entgehen zu lassen, sondern sie für den persönlichen Vorteil zu nutzen. In Kombination mit den verfügbaren Fördermitteln standen die Chancen dafür selten besser.

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